SAMMLUNG / 01

Wildartenarchiv

Eine kuratierte Auswahl botanischer Wildarten. Herkunft, Lebensraum, Erkennungsmerkmale und Erfahrungen aus der Kultur werden gemeinsam dokumentiert.

BOTANISCHE WILDARTENHERKUNFT, WENN BEKANNTVOM LEBENSRAUM ZUR KULTURSENSIBLE FUNDORTE VERGRÖBERT
ASPARAGACEAE

Sansevieria

Wildarten und, soweit vorhanden, dokumentierte Herkünfte und Feldnummern.

Bestimmungsschlüssel der Familie →
GERANIACEAE

Pelargonium

Wildarten, besonders aus den trockenen Räumen des südlichen Afrikas.

Bestimmungsschlüssel der Familie →
LAMIACEAE

Coleus & Plectranthus

Wildarten mit besonderem Augenmerk auf Herkunft, Erkennungsmerkmale und Kultur.

Erstes Artporträt öffnen →
OXALIDACEAE

Oxalis

Südafrikanische Wildarten mit ausgeprägtem jahreszeitlichem Rhythmus, darunter zahlreiche Winterwachser.

ERSTE PORTRÄTS FOLGEN
ASPHODELACEAE

Haworthiopsis & Gasteria

Wildarten beider Hauptgattungen sowie ausgewählte Vertreter von Haworthia, Tulista und Gonialoe.

ERSTE PORTRÄTS FOLGEN
ASTERACEAE

Kleinia & Caputia

Sukkulente Korbblütler aus Afrika und der Arabischen Halbinsel.

ERSTE PORTRÄTS FOLGEN
MORACEAE

Dorstenia

Eine kleine Auswahl sukkulenter Arten aus Afrika und Sokotra.

ERSTE PORTRÄTS FOLGEN

LAMIACEAE / SYSTEMATIK

Die Aufspaltung von Plectranthus

Die früher weit gefasste Gattung Plectranthus erwies sich in molekularen Untersuchungen als keine natürliche Verwandtschaftsgruppe. Die Revision von Paton und Mitarbeitern aus dem Jahr 2019 ordnet zahlreiche Arten wieder Coleus zu und grenzt daneben Equilabium sowie einen enger gefassten Plectranthus ab.

Die Gattungen unterscheiden sich nicht allein in ihrer Abstammung. Wichtige Merkmale finden sich am Ansatz des Blütenstiels, an der Stellung der Kelchöffnung sowie an Form und Proportionen der Kronröhre und Kronlippen. Diese Merkmale werden bei den Artporträts anhand eigener Detailaufnahmen sichtbar gemacht.

294 ARTEN IN DER REVISION

Coleus

Blütenstiel asymmetrisch am Kelch ansetzend; obere Kronlippe meist deutlich kürzer als die untere.

42 ARTEN IN DER REVISION

Equilabium

Kelchöffnung annähernd gerade; Kronröhre meist S-förmig und zum Schlund hin erweitert.

72 ARTEN IN DER REVISION

Plectranthus

Kelchöffnung schräg; Kronröhre häufig ausgesackt oder kurz gespornt.

Grundlage: Paton et al. (2019), Nomenclatural changes in Coleus and Plectranthus (Lamiaceae), PhytoKeys 129: 1–158.